Das klingt paradox – macht aber sofort Sinn, wenn man versteht, was Kochsalz wirklich ist. Es ist im Grunde ein Nebenprodukt der Kaliindustrie. Stark raffiniert, fast ausschließlich Natriumchlorid, versetzt mit Trennmitteln, E-Stoffen und künstlichen Zusätzen. Deshalb ist es das billigste Konservierungsmittel – und steckt in fast allen Fertigprodukten.
Wenn Ärzte sagen, du solltest weniger Salz essen – dann haben sie damit recht. Aber nur, wenn du dieses Salz weiterhin nimmst. Mit dem Natursalz, wie es einst in der Erde gefunden wurde, hat das industrielle Produkt nichts mehr zu tun.
→Wassereinlagerungen – oft nicht Wasser-, sondern „Salzsucht“ des Körpers
→Ödeme, Cellulitis als direkte Folge: 1 g NaCl bindet 23 g Zellwasser
→Gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht, chronische Übersäuerung
→Gicht, Arthrose, Arthritis durch scharfkantige NaCl-Kristallablagerungen
→Nervenreizbarkeit, Erschöpfung – weil dem Nervensystem die Elektrizität fehlt
Und das Irritierendste: Wer gerne nachsalzt, dem fehlt gar kein Natrium. Dem Körper fehlen Mineralien und Spurenelemente, die er im raffinierten Kochsalz nicht findet. Der Hunger nach Salz bleibt, egal wie viel nachgesalzen wird.